"Ich und der Vater sind EINS!"

(Joh. 10,30; Quelle: Die Bibel)

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   DER "BELCANTO NUOVO":               i      BESEELTES SINGEN IN DER EIN(S)HEIT!"   _________________________________________________________________ 

 

Wir leben in einer Zeit, in welcher uns der Begriff "Trennung" immer wieder, aber leider als mittlerweile selbstverständliche und allgemein akzeptierte Tatsache begegnet.

Viele haben sich völlig von der Natur entfernt, viele teilen Menschen ein in verschiedene Volksgruppen, "Rassen" und Religionen, viele unterscheiden zwischen "westlicher Welt" und "dritter Welt", viele schieben ab und grenzen aus, viele sind verrückt (von ihrer eigenen Mitte) und meinen, der Verstand sei das Maß aller Dinge, viele suchen den "Sitz" der Stimme außerhalb des eigenen Resonanzraumes und Gott (wenn überhaupt noch...) weit weg vom Selbst, außerhalb der eigenen Seele!

Viele tun heute sogar so, als hätten sie keine, doch es ist eine Tatsache, daß Verspannungen, Ängste, Burnout, Depressionen, negative Gedankenkarusselle und immense Selbstzweifel mittlerweile Einzug auch in den Gesangsunterricht gehalten haben und daß die dadurch und durch falsch(e) vermittelte Technik ausgelösten Stimmkrisen bei vielen Auszubildenden anscheinend oft schon zum sängerischen Alltag gehören...!

Viele sind nicht mehr in Resonanz mit ihrer Stimme, geschweige denn mit sich selbst und der Schöpfung - sie sind längst (und oft ohne es zu merken) aus der EIN(S)heit gefallen, und ihre Seele leidet, auch und gerade, wenn sie es nicht mehr spüren (wollen).

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"Wir sind nicht wir, wenn körperliches Leiden die Seele zwingt, die Qual zu teilen."

(William Shakespeare, englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter, 1564 - 1616; Quelle: Aphorismen.de)

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Viele, ja - aber nicht alle!

Ich gehöre zu den Menschen, denen die liebevolle Rückführung nach innen, zum Selbst am Herzen liegt, denn das "Singen in die eigene Resonanz" sowie die "Besinnung auf die Quelle in mir" ist die Analogie einer Richtungsänderung, die wir nicht nur als engagierte SängerInnen, sondern auch als fühlende Menschen initiieren sollten, wollen wir glücklich und erfolgreich singen und leben.

Die richtige sängerische Einstellung besteht eben nicht nur aus einer korrekten "Technik" im Sinne des "inhalare la voce", sondern auch aus einer freudigen, lebens- und selbstbejahenden, aus dem Herzen kommenden, positiven inneren Grundhaltung.

Liebe ist dabei der Motor und Freude der Treibstoff, im Leben wie auch beim Singen!

Damit die Stimme also wieder auf allen Ebenen richtig arbeiten, aber auch der Mensch selbst die ihm angedachten Aufgaben des 21. Jahrhunderts effektiv angehen kann, dürfen wir die verlorengegangene EIN(S)heit von SängerIn und Stimme, von Mensch und Gott nun endlich wiederfinden. Und zwar in uns selbst!

Ich kann Ihnen zeigen wie, denn mir ist von der großen Kraft ein Weg offenbart worden, welcher die Stimme und das gesamte "sängerische System" in kürzester Zeit richtig und gesund einstellt, der Lebensfreude Raum gibt, zusammenführt und uns auch zurück zur ursprünglichen Quelle, mit der wir uns wieder verbinden dürfen, leitet:

"BELCANTO NUOVO", das "Beseelte Singen in der EIN(S)heit!".                               

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"Der Tod, den die Menschen fürchten, ist die Trennung der Seele vom Körper. Den Tod aber, den die Menschen nicht fürchten, ist die Trennung von Gott."

(Augustinus Aurelius, Bischof von Hippo, Philosoph, Kirchenvater und Heiliger, 354 - 430; Quelle: Aphorismen.de)

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Wie Sie bestimmt schon gemerkt haben, gehe ich einen etwas anderen Weg, sowohl als Gesangslehrer, als auch persönlich. Dieser Weg hat einen positiven Einfluß auf die Gesangstechnik, auf die Art und Weise des Miteinanders sowie auf den Umgang mit dem eigenen Instrument, der Stimme.

Nehmen Sie sich daher gerne etwas Zeit für die nachfolgenden Ausführungen, in welchen Sie erfahren, wie korrektes klassisches Singen, also Gesang in der richtigen Richtung, in der wiedergefundenen EIN(S)heit von Körper, Geist, Seele, Herz, Stimme und der Quelle allen Seins funktioniert.

Ich gehe den Weg der EIN(S)heit, der Ganzheitlichkeit, des (Mit-)Gefühls und der Sinnlichkeit, und ich lade Sie hiermit herzlich ein, diesen Weg kennenzulernen.

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"Unsere Sinnlichkeit kann wahrhaft als unsere Seele bezeichnet werden, weil sie Einheit mit Gott hat."

(Juliana von Norwich, englische Mystikerin, schrieb ihre mystischen Erfahrungen in den »Sixteen revelations of divine love« nieder, in denen die Gottesliebe als Schlüssel zu allen Daseinsproblemen dargestellt wird1340 - 1413; Quelle: Aphorismen.de)

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Richtiges und gesundes klassisches Singen umzusetzen und unterrichten zu können hängt von der Weisheit des Sängers und der Lehrkraft, d. h. von ihrem Wissen um Physik und Metaphysik, von ihren positiv verstärkenden pädagogischen Qualitäten sowie vom eigenen, hochkarätigen sängerischen Vermögen ab.           

Sicherlich mag es viele unterschiedliche Ansätze des Singens geben, doch gibt es bei aller individuellen Arbeit nur eine richtige und gesunde sängerische Einstellung, vorgegeben durch die Natur.         

Klassischer Gesang, Kunstgesang an sich darf eben nicht "Gekünsteltes" hervorbringen, sondern sollte vielmehr natürlich und beseelt sein.

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"Natur ist Wahrheit; Kunst ist die höchste Wahrheit."

(Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach, österr. Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin, 1830 - 1916; Quelle: Ebner-Eschenbach, Aphorismen, 1911. Originaltext. Aus: Aphorismen.de)

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Alle Wahrheit ist bekanntlich einfach, und daher ist auch die korrekte Grundeinstellung des gesunden klassischen Singens viel einfacher, als allgemein angenommen wird.

Durch kurze und klare Anweisungen so justiert, ist in Probestunden oft schon nach nur zwanzig Minuten eine deutliche Verbesserung spür- und hörbar, und dies ist für die Ausführenden selbst ein überraschender, wunderbarer "Aha-Effekt":

Das System arbeitet wieder "reibungslos", leicht und frei, Freude und Begeisterung kehren zurück.

Durch die Sicherheit der schnell erworbenen neuen sängerischen Einstellung glätten sich die ängstlichen Falten der Seele.

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"Ein fröhlich' Werk ist der Gesang: Er verlangt Frieden der Seele für sich."

(Ovid, röm. Dichter, 43 v. Chr. - 17 n. Chr.; Quelle: Zitate.eu)

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"Belcanto", das Singen nach dem hochentwickelten Wissen der alten italienischen Meister, welches in Deutschland heute kaum noch gelehrt wird, bildet die wunderbare Grundlage für gesundes, richtiges Singen, konstruktives Hören, effektives Korrigieren und sängerisch/technische Kompetenz überhaupt. 

Mit "Belcanto" sind Spitzentöne, Auszierungen und Koloraturen leicht zu singen, doch ist dies eben nicht - wie vielfach von nichtsingenden Musikwissenschaftlern angenommen wird... - ein bestimmter Gesangsstil oder eine spezielle Gesangstechnik, sondern es ist die im Körper von Natur aus angelegte wahre und korrekte sängerische Einstellung.

Und diese wiederum kann dann als Folge eben nur den "schönen Gesang" ergeben!

"BELCANTO NUOVO: Beseeltes Singen in der EIN(S)heit!" ist das Wissen um die richtige Einstellung des Gesangsapparates.

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"Die Stimme ist der Laut eines beseelten Wesens."           

(Aristoteles, griech. Philosoph, 384 - 322 v. Chr.; Quelle: Zitate.eu) 

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Mein aus einer Erleuchtungssituation entstandenes und mit dem umfassenden Wissen der alten, erfahrenen italienischen Meister gekoppelter "BELCANTO NUOVO" stellt die Stimme in Windeseile richtig und gesund ein und ist die effektive, sanfte und gleichermaßen energetisch/kraftvolle Herangehensweise, um zur richtigen stimmlichen Justierung, zum unaufgesetzten, natürlich geführten, wahrhaft offenen Gesangs-instrument zu gelangen.

Die Einstellung der "gefühlten EINS!" in mir formt dann zwangsläufig die perfekt geführte, natürliche, weite, wohlklingende, strahlende, runde und schöne klassische Gesangsstimme des "BELCANTO NUOVO".

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"Es wird nur eine Schönheit sein, und Menschheit und Natur wird sich vereinen in eine allumfassende Gottheit."

(Johann Christian Friedrich Hölderlin, dt. evangelischer Theologe, Dramatiker und Lyriker, 1770 - 1843; Quelle: Aphorismen.de) 

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Es ist für mich kein Zufall, daß in Zeiten der zunehmenden Abkehr und Trennung von Gott, von der Erde, von der Natur und damit leider auch von-einander, der Stimmsitz häufig ebenfalls weit außen, also weg vom Sänger und seinen inneren Resonanzräumen gesucht wird. "Trennung" ist hier mit Sicherheit der falsche Weg, nicht nur beim Singen. 

Es ist für mich ebenfalls kein Zufall, daß in Zeiten zwischenmenschlicher, spiritueller und politischer Düsternis Stimmen bis zur Unkenntlichkeit abgedunkelt und künstlich "aufgerissen" werden, um mehr zu (er)scheinen, als sie tatsächlich sind. Das natürliche Öffnen und die wahre Leuchtkraft sind solchen Stimmen und "Persönlichkeiten" jedoch völlig fremd.

Das Arbeiten am hohen Sitz mit gespannten Gaumensegel hat daher immer die allererste Priorität, denn sie sichert die Strahlkraft und damit die Tragfähigkeit. Die sich antagonistisch und automatisch dazu absenkende Kehle und die somit natürlich angeregte und nur mitschwingende Körperresonanz darf ausschließlich die Folge eines hoch über den Kopf gezogenen Fokus sein.

Somit gilt: Kein wahres Öffnen ohne Strahl- und Leuchtkraft in der Stimme.

(Und hier meine ich nicht das besonders bei Männerstimmen allseits beliebte "gegähnte Schieben"! Tiefer Kehlstand bei hängendem Gaumensegel ist beim richtigen klassischen Gesang ein absolutes "No Go"!)

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"Es ist Licht genug vorhanden für die, die glauben wollen, und Dunkelheit genug für die, die nicht glauben wollen."

(Blaise Pascal, französischer Religionsphilosoph und Naturwissenschaftler, Begründer und Vater der Wahrscheinlichkeitsrechnung, 1623 - 1662; aus: Aphorismen.de)

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Das richtige und gesunde klassische Singen wird von allen, die es praktizieren, als eine Art "strahlender Seinszustand" empfunden, in welchem "ES" mich singt. Schon die alten italienischen Meister sprachen vom "lasciare cantare", bei dem einem der Himmel offen steht. Ich vertrete hier keine spezielle Glaubensrichtung, denn die große, universelle und alles vereinende Kraft kann für mich nicht in irgendwelche Formen gepreßt, aber sie kann beim "Beseelten Singen in der EIN(S)heit!" eindeutig erfahren und gespürt werden. 

EINS zu sein mit der Stimme und EINS zu sein mit Gott ist nur durch ein "Ziehen in die eigene Resonanz", durch eine "Zentrierung in mir selbst" möglich, und das ist die bereits weiter oben angesprochene Richtungsänderung, die es zu vollziehen gilt: 

Es ist der Weg nach innen, der zur EIN(S)heit führt. Sängerisch wie spirituell. Und ohne spirituelle Entwicklung kann es m. E. auch keinen wirklichen (sängerischen) Fortschritt geben!

Das Thema der EIN(S)heit durchzieht eben die Natur und das gesamte Universum, und dies soll jetzt in diesen Tagen verstärkt von uns erkannt, gelebt, besungen und vor allem unterrichtet werden!

 Beseelter, guter Gesang ist der Ausdruck von Natur und EIN(S)heit!

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"Es steht also fest, daß alles, was gut ist, dadurch gut ist, daß es eine Einheit bildet. Das Seiende geht von Natur der Einheit vorher, die Einheit dem Guten."

(Dante Alighieri, italienischer Dichter und Philosoph, 1265 - 1321; Quelle: Aphorismen.de)                                        __________________________________________________________________________________________

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So findet auch das Auflösen der Trennung von Stimme und SängerIn durch die wiedergefundene EIN(S)heit, durch die gefühlte "EINS!" in mir, durch ein Ziehen der Stimme ans gespannte Gaumensegel (ital. "alto in palato" / "alto in cupola" = hoch am Gaumen / hoch in der Kuppel) statt. Die Schnute bildet hierfür den Schlüssel (ital. "bacciare il suono" = den Ton küssen), und beide Einstellungen führen wiederum zu einem reflektorisch arbeitenden Zwerchfell, der elastischen "Weit-Spannhalte" (ital. "appoggio" = Anlehnen; gemeint ist das Bild des "Sich-Anlehnens" des Tones an die innere Bauchwand) mit geöffnetem Beckenboden.


                                      Abb. 1: Die gefühlte "1" in mir                                         (Bildquelle: Privatfoto. Mit freundlicher Genehmigung des Interpreten!)


In der Verbindung, in der Einheit der drei Eckpunkte der "EINS!" strömt der Odem von allein durch mich durch und beseelt so den Klang, der Klang veredelt den sanft fließenden Atem. So wird in mir eine senkrecht stehende Klangsäule erzeugt, welche dann völlig frei in mir schwingt und alle richtigen Resonanzräume erfaßt.


               Abb. 2: Die "Sängerschnute", der erste Eckpunkt der "1"                  (Bildquelle: Privatfoto. Mit freundlicher Genehmigung des Interpreten!)

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Die Schnute bildet den Eingang in diese eigene (!) Resonanz. Alle Instrumentalisten versuchen, die möglichst optimale Resonanz ihres Instrumentes zu treffen und auszunutzen. Nur SängerInnen und GesangslehrerInnen schieben zu über 90 % (...das ist tatsächlich meine Erfahrung!) den Klang von der eigenen Resonanz weit weg nach vorn... - warum? Weil sie ihn damit in den äußeren Raum schicken wollen...!

Und dies ist das größte Mißverständnis und die absolute sängerische Crux in Deutschland und darüberhinaus! Denn: Die Stimme trägt nur bis in den letzten Winkel des äußeren Raumes, nicht wenn ich sie dorthin schiebe, sondern wenn ich sie durch eine Schnute wie beim Trinken mit dem Strohhalm in meinen eigenen Raum hineinziehe und diesen (ohne Nasenbeteiligung!) komplett mit Klang fluten kann (= "inhalare la voce").


         Abb. 3: Das "gespannte Gaumensegel", der zweite Eckpunkt der "1"                                                 (Bildquelle: Privatfoto. Mit freundlicher Genehmigung des Interpreten!)

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Ziehe ich also die Töne durch die Schnute nach hinten/oben ans gespannte Zäpfchen, so bilde ich damit quasi meine eigene "Badezimmerkachel" (im Bad und im Keller klingt es immer schön, weil harte, kahle Wände den Klang direkt reflektieren!), welche den Klang fokussiert und dann verstärkt nach vorne mit hohen Obertönen abstrahlen läßt. Antagonistisch dazu öffnet sich die Kehle, an die ich damit gar nicht mehr denken muß: Die Stimme ist dann offen! Will man sie also "mehr nach vorne" bringen, muß man nur an der Einstellung des gespannten Gaumensegels arbeiten, welches dann mit dem harten Gaumen zusammen die sog. "Kuppel" bildet. Der Naseneingang im Rachen ist damit quasi verschlossen. Letztlich ist es wie beim Bogenschießen: Ich darf mich als SängerIn vor allem auf das Spannen des Bogens (Zäpfchen) konzentrieren, der Pfeil (die Stimme) fliegt dann von allein nach vorne!


                         Abb. 4: Das "appoggio", der dritte Eckpunkt der "1"                                                             (Bildquelle: Privatfoto. Mit freundlicher Genehmigung des Interpreten!)

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Die nur bei gespanntem Gaumensegel und Schnute einwandfrei refklektorisch arbeitende, weiche Weit-Spannhalte des Zwerchfells, gut zu checken am vordermittigen, oberen Zwerchfellrand (s. Abb. 4), ist für die Reduktion des subglottalen Luftdrucks auf ein Optimum, für eine konstante Atemführung sowie für die Stabilisierung der durch die Gaumensegelspannung automatisch abgesenkten Kehle zuständig. In der Verbindung, in der Einheit der drei Eckpunkte der "EINS!" wird dann der sog. "Sängerformant", d. i. die angestrebte, alles überragende 3. Obertonspitze (bei ca. 2.800 Hertz, s. Abb. 5), im Sonogramm des klassischen Sängers ausgebildet.


 Abb. 5: Der "Sängerformant", die Ausbildung der dritten Obertonspitze        (Bildquelle: Privatfoto. Mit freundlicher Genehmigung des Interpreten!)

<Zur Erläuterung von Abb. 5: Dieses Sonogramm ist das Ergebnis privater Studien und eines mit gespanntem Gaumensegel und der richtigen Einstellung der "1" gesungenen d' auf Vokal "i", welche dann eine dritte Obertonspitze von 2982,35 Hz ausbildete. Die Aufnahme erfolgte aus einem Meter Entfernung mit einem Android Smartphone LG 5, darauf die App: Spectrum Analyzer, Raspberrywood, Colorado, USA. Der Kammerton a' lag relativ bei 440 Hz.>

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Die Ausbildung einer dritten Obertonspitze im Sonogramm eines Sängers ist die von allen angestrebte "Strahlkraft", die (ich betone es noch einmal!) nicht durch ein Schieben nach vorne in die Nase, sondern durch die perfekte Abstimmung der drei Eckpunkte der "1" und ein damit bedingtes "Ziehen" (!!!) des Tones von der Schnute nach hinten/oben ans gespannte Gaumensegel erreicht wird. 

Nur so wird der angestrebte "Fokuspunkt" vor dem Gesicht erreicht, nur so darf das meistens falsch interpretierte "cantare in maschera" (= "Singen in einer Maske" <!>, und nicht "Singen in eine Maske" <hinein>) verstanden werden. Die Maske zeigt an, welche Räume ausgespart, d. h. nicht (!) benutzt werden sollten. Aber die meisten singen halt in sie hinein, was dann zu einer Kettenreaktion falscher Einstellungen im Gesangsapparat führt. Noch einmal:

Die Stimme ist dann strahlend vorne (zu hören), wenn ich sie mit der Sängerschnute bei elastischer, reflektorisch arbeitender Weit-Spannhalte nach hinten/oben ans gespannte Gaumensegel ziehe.

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"Man kann das Licht eines anderen reflektieren, aber strahlen kann man nur mit seinem eigenen Licht."  (Sprichwort; Quelle: Aphorismen.de)          __________________________________________________________________________________________

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Daher sollten die in ihrer Gesamtwirkung perfekt zusammenarbeitenden drei Eckpunkte der "1" für jede(n) SängerIn die absolute Grundlage gesunden klassischen Singens sein.

Denn: Auch das wissende Denken und die Funktionalität sowie die muskuläre Wahrnehmung und das intuitive Empfinden sind dann wieder EINS! 

Himmel (Gaumensegel) und Erde (Zwerchfell/Beckenboden) sind dann ebenfalls in mir wieder verEIN(S)t. Stimme und SängerIn beginnen zu strahlen. Ich bin dann wieder das göttliche Instrument, das offene Gefäß für den Klang, eben wieder EINS mit dem Vater.

Ich und die strahlende Stimme sind dann wieder EINS, und die dadurch entstehende Leuchtkraft erhellt das Umfeld des Sängers, weil "BELCANTO NUOVO" Liebe ist.

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"Die Strahlen der Sonne vertreiben die Nacht, zernichten der Heuchler erschlichene Macht."

(Sarastro aus "Die Zauberflöte" von W. A. Mozart; Text: Emanuel Schikaneder, 1751 - 1812; Quelle: Ed. Peters, Klavierauszug)          _______________________________________________________________________________________                                                                                        

Wie Sie vielleicht schon gemerkt haben, leistet "BELCANTO NUOVO" durch seine EIN(S)stellung und innere Haltung auch einen großen Beitrag zur Selbsterkenntnis. Dieser "sängerische Weg nach innen" in die eigene Resonanz kann somit (über die reine Gesangs-"Technik" hinausgehend) auf spiritueller Ebene auch ein persönlicher Einweihungsweg sein.

Bin ich fähig, meinen eigenen Raum mit Klang zu füllen, erschallt die Stimme von allein strahlend, tragfähig, körpervoll, warm und groß in jedem Winkel des Konzertsaales, Opernhauses oder der Kirche. Kann ich die EIN(S)heit mit Gott fühlen, strahle ich Liebe aus in mein Umfeld, und das Leben ist leicht. Kann es eine schönere Analogie geben?

Richtiges und gesundes klassisches Singen sollte daher weder ein Zufallsprodukt noch ein unerreichbarer Mythos, sondern darf ein für alle erlernbares Handwerk und dann entsprechendes Können sein!

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"Vom Handwerk kann man sich zur Kunst erheben. Vom Pfuschen nie."

(Johann Wolfgang von Goethe; Quelle: Aphorismen.de)

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Natürlich ist es wichtig, jeder sängerischen Persönlichkeit den Raum zu geben, den sie individuell braucht. So darf sich der Unterricht (ohne Pauschalismen!) natürlich auch immer an der Person orientieren, die als SchülerIn vor einem steht.

Doch durch die hier beschriebene Grundhaltung, durch die richtige "technische" Einstellung der "EINS!" - also zunächst durch das reine Handwerk - ist es dann möglich, die Authentizität der Sängerpersönlichkeit zu verstärken, ja sogar in den meta-physischen Bereich des "beseelten Singens" vorzustoßen, sich wieder an die "Quelle" anzubinden und in den "Flow" zu kommen, wo eben "ES" (gemeint ist letztlich: ER!) mich singt, wo das von den alten italienischen Meistern propagierte "lasciare cantare" den Zuhörer mitten ins Herz trifft und die gut geführte, technisch perfekte und damit schöne Stimme den Mitmenschen und den Interpreten selbst in der Grundstimmung erhellt, weil ihr emotionaler Ausdruck so leuchtend ins Umfeld strahlt und auf den Gesichtern der Zuhörer reflektiert wird. 

Lebensfreude, Hingabe, Begeisterung und Liebe, auf der Grundlage technischen Vermögens, wieder angebunden an die Quelle allen Seins, das ist die Praxis des "BELCANTO NUOVO"!

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"Gedenke der Quelle, wenn du trinkst."

 (Aus China; Quelle: Aphorismen.de)

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Liebe Gesangsbegeisterte, Sie werden sicherlich Ihre eigenen Erfahrungen mit Singen und der Ausbildung Ihrer und anderer Stimmen im Gesangsunterricht gemacht haben.

Sollten Sie darüberhinaus seelenvolle, stimmige und schnell die Stimme richtig einstellende Erfahrungen machen, die EIN(S)heit von Gesangstechnik und der inneren Einstellung des "freudig/begeisterten Erstaunens" erkennen und damit tiefer in die Materie eintauchen wollen, nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf!

Ich freue mich darauf, Sie und Ihre Stimme kennenzulernen! 

markus.krause.bariton@web.de

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"In des Herzens heilig stille Räume mußt du fliehen aus des Lebens Drang! Freiheit ist nur in dem Reich der Träume, und das Schöne blüht nur im Gesang."

(Johann Christoph Friedrich von Schiller, dt. Dichter und Dramatiker, 1759 - 1805; Quelle: Aphorismen.de, aus "Der Antritt des neuen Jahrhunderts", 1801)   

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Ich danke Ihnen sehr, daß Sie sich die Zeit zum Durchlesen genommen haben!

Herzlichst, Ihr

Markus Krause

 

(Bildnachweis: Markus Krause bei einem Vortrag über das "Beseelte Singen in der EIN(S)heit!";                                                     Privatfoto; mit freundlicher Erlaubnis des Interpreten!)