i"Singet dem Herrn ein neues Lied; singet dem Herrn alle Welt."
(Quelle: Die Bibel, Altes Testament. Der Psalter #Ps 96,1; gefunden bei: Aphorismen.de / Nur gemeinfreie Texte)
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"BELCANTO NUOVO"
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Wir leben in einer Zeit, in welcher uns das Thema "Trennung" auf Schritt und Tritt begegnet, und das leider auch beim professionellen Singen.
Viele zu pauschale und in ihrer Konsequenz leider oft falsch verstandene Anweisungen sowie die damit verbundenen allpräsenten, weitergegebenen Unsicherheiten und Ängste sind aktuelle Modeerscheinungen einer düsteren Sichtweise ("Kehle runter, noch mehr gähnen...") und damit unreflektierte Analogien einer unbewußten Abspaltung der Stimme vom Interpreten ("Mehr nach vorne...") auch und besonders im Gesangs-unterricht, da sie den nach vorn getriebenen, auch noch künstlich abgedunkelten und damit sehr angestrengten Klang vom Sänger entfernen und so eine ganze Kette von negativen Einstellungen und Dysbalancen im gesamten sängerischen System auslösen.
Daher wird es allerhöchste Zeit, dieser seit etwa 30 Jahren und sehr bedenklichen Entwicklung, welche eben nicht nur durch "Schieben" und "Abdunkeln", sondern auch durch "Aufreißen", "Brüllen" und Stimmprobleme aller Art gekennzeichnet ist, mit Wissen, Weisheit, Können, Licht und - EIN(S)heit (d. i. Liebe!) mutig entgegenzutreten, damit das Wissen um die wahre, lichtvolle Kunst der korrekten sängerischen Merkmale auch Nachfolgegenerationen erhalten bleibt.
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"Endloses Beten ist nicht ritualisiert, es ist sogar ohne Worte. Es ist ein ständiges Bewußtsein der Einheit mit Gott."
(Quelle: Unbekannter Verfasser; gefunden bei: Aphorismen.de / Nur gemeinfreie Texte)
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"Ich suche die Einheit in allem, um mit ihr alles zu durch-dringen."
(Konfuzius, chinesischer Philosoph, 551 - 479 v. Chr.; Quelle: Aphorismen.de / Nur gemeinfreie Texte)
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1. Die "Sängerschnute" ist der Schlüssel: "Bacciare il suono"
"Den Ton (mit geschürzten Lippen) zu küssen" ermöglicht es, ihn wie durch einen großmensurierten Strohhalm in die Mundhöhle, und dort nach hinten/oben zu ziehen.
So kann die Stimme wieder zurück in die eigene Resonanz, in die EIN(S)heit kommen, und dies ganz im Sinne des "inhalare la voce".
2. Der richtige Sitz am gespannten Gaumensegel: "Alto in palato / Alto in cupola"
Ein Einatmen nur durch den Knutschmund, verbunden mit einem gefühlten freudigen Erstaunen, begünstigt desweiteren die erforderliche Gaumensegelspannung und kann die Stimme in den richtigen Sitz bringen.
Dieses aktive Arbeiten öffnet gleichzeitig als Antagonismus automatisch unsere Kehle, ohne daß wir uns jemals darauf konzentrieren müßten.
Der gesangstechnische und der mentale Fokus sind dann beide entsprechend hoch im Kopf (sängerisch & spirituell EINS mit dem Himmel) und damit weg vom Hals, die "Kuppel" ( = der nahtlose, geschlossene Übergang von hinterer, oberer Rachenwand, hochgezogenem Zäpfchen und hartem Gaumen) arbeitet als Reflektor.
3. Die richtige Unterstützung der reflektorisch arbeitenden, elasti-schen Weitspannhalte: "Appoggio":
Durch die aktive Arbeit in der Verbindung Schnute/Gaumensegel wird nun auch das Zwerchfell bis zum Beckenboden (sängerisch & spirituell EINS mit Mutter Erde) angeregt, sich reflektorisch, d. h. von allein nach unten/außen abzusenken und damit den Klang auch hinterm Brustbein (hier entstehen wahre Herzenstöne) nur mitschwingen zu lassen.
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"Du bist ein Teil des Alls und nicht von solcher Kleinheit, daß du nicht in dir trägst des großen Ganzen Einheit."
(Friedrich Julius Hammer, deutscher Novellist, Komödienschriftsteller und Redakteur, 1810 - 1862; Quelle: Aphorismen.de / Nur gemeinfreie Texte)
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Strahl in der Stimme gepaart mit dem natürlichen und automatischen Sich-Öffnen des Körpers ist die sängerische Erleuchtung, die hier der aktuellen Mode einer rein funktionalen und damit für mich dunklen und entseelten Sichtweise bewußt gegenüber-gestellt wird:
Dies ist das "BELCANTO NUOVO", das "Beseelte Singen wie eine EINS!".
Es ist die EIN(S)heit von Schnute, Gaumensegelspannung und elastischem Sich-Anlehnen an die innere Bauchwand, im Profil des Interpreten graphisch die Ziffer "1" ergebend.
Und es ist die gleichzeitige Wiederanbindung an die große universelle Quelle, die Erkenntnis, daß Gott in mir klingt, und daß meine Stimme und ich selbst ein göttliches, EIN(S)heitliches Instrument darstellen können.
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Wenn Sie in einer Probestunde mehr über das Geheimnis der "EINS!" und der damit verbundenen sängerischen EIN(S)heit erfahren möchten, schreiben Sie mich gerne an!
Herzlichst, Ihr Markus Krause